Was vom Tage übrig blieb: mehr oder weniger Sinniges
Freitag, 17. November 2006 (21:46)
Dies ist das Städtchen Berlin. Gehen wir ein wenig näher 'ran. Dies hier ist Kreuzberg. Kommen Sie, noch ein kleines Stückchen. Und hier, auf diesem Platz, ja, hier sind wir angekommen. Da drüben steht ein kleiner Imbiss. Davor bearbeiten ein Mann und eine Frau gemeinsam zwei Pappteller mit Pommes. In der kleinen Bude stützt sich eine kleine Omi mit dem Ellenbogen auf die metallene Theke und meint „Det sa'ick och“ zu den beiden, wobei sie nickend weiterkauen. Dann wirft sie einen Blick auf mich, den Neuankömmling, und fragt „Und der junge Herr? Was darf et sein?“ Ich habe vorsorglich meinen letzten Euro und zehn Cents aus der Tasche gekramt und erkundige mich nach der Bockwurst, die so ziemlich das einzige ist, das mir mein Geld in Aussicht stellt. „Ick weiß nich', ob ich noch...“, meint sie und bückt sich in den Kühlschrank, aus dem heraus sie fortfährt. „Aber Wiener. Die hab' ick noch.“ Also schön, ja ich nehme die Wiener. „Kosten ja auch eins zehn.“. sage ich. Sie nickt und öffnet noch einmal die wieder geschlossene Kühlschranktür, greift in die kühlen Tiefen und befördert ein armes Würstchen ans Licht der Imbisslampe. „Die Wiener kosten ja auch eins zehn“, sagt sie und setzt einen kleinen Topf auf die Gasflamme, gießt Wasser hinein uns sieht, wie auch ich, dem Würstchen hinterher auf seinem einsamen Weg ins einsame Wasserbad. Sie setzt den Deckel drauf und fragt. „Wie heiß sollse denn sein? Nich' so heiß, oder?“ Nein nein, sage ich und sehe in Gedanken meinen Bus in den goldigen Feierabend rollen – ohne mich. Ich bezahle schon mal und sehe ihr zu, wie sie das Geld kritisch beobachtet und dann gemächlich auseinanderfriemelt. Was soll's – mit Blick auf den Topf bleibt mir nicht etwas großartig anderes als festzustellen, dass ich alle Zeit der Welt habe. Sie legt einen Pappteller bereit und meint zu dem Mann neben mir „Und Ihnen schmeckt es?“. Er nickt und sagt ja. Die Frau neben ihm nickt auch und sagt „Ja, danke, sehr gut.“ Ich nicke nicht, ich muss ja warten. Während das Würstchen im Topf einsam seine Runden dreht, fängt die kleine Omi an zu erzählen. „... und Detlef, der hat ja dieset Mädchen jeheiratet, ausm Libanon. Aba dit is ja och ne janz liebe... aba ick bin froh, dass er mir so viel Vatrau'n jeschenkt hat... na ja, hab ick wat zu tun...“ Die beiden nicken, und der Mann meint. „Man muss det Beste draus machen... Na ja, machste noch fümmundzwanzig Jahre, und dann kannste och in Rente je'hn.“ In Omis Gesicht legen sich die vielen Falten quer und ihre kleinen Augen sehen für einen Augenblick überhaupt nicht mehr müde aus. „Na, det wird wohl nich' ganz wat.“, lacht sie, nimmt eine halbvolle Tasse mit kaltem Kaffee und kippt sie über der kleinen Kaffeemaschine in der Ecke aus.
Die Pommes sind mittlerweile alle, die beiden haben sich schon verabschiedet, und Omi hat eine Bulette in die Pfanne gelegt. Mein Essen nimmt immer noch ein Bad. Jetzt stochert eine Zange prüfend auf das Würstchen ein, und Omi macht den Deckel wieder zu. Der Bus ist gerade vorbei gefahren. Der nächste kommt ja schon in zwanzig Minuten. „Is' gleich so weit.“, meint sie und greift zu einer zweiten Kaffeetasse , in der ein dunkler Rand davon zeugt, dass die Tasse schon viel Kaffe in ihrem Leben gesehen hat. Sie öffnet den Deckel der Kaffemaschine, und kippt den Kaffee hinein. Dann blickt sie ihm noch kurz hinterher, schließt den Deckel und drückt den Knopf, der mit rotem Licht das baldige Reanimieren des Kaffees einläutet. „Mit Senf?“, fragt sie. Ja, mit Senf. Sie drückt die Senfflasche über dem Pappteller aus und bettet anschließend das Würstchen, das mittlerweile mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weit mehr wert ist als nur eins zehn, darauf. „Guten Appetit, der junge Herr“, lächelt sie mich müde an und schiebt sich anschließend eine Brille auf die Nase, um sich dem Kreuworträtsel neben der nun dampfenden Kaffeemaschine zu widmen. „Schönen Abend noch.“, sage ich noch. Sie blickt über ihre Brille hinweg auf und meint. „Ja, wünsch' ich auch. Tschühuß“ .
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Montag, 25. September 2006 (19:01)
Die M44 beißt sich durch Neuköllner Schlaglöcher nach Norden Richtung Hermannstraße. Drinnen sitze nicht nur ich, der ich heute früher Feierabend gemacht habe – auch der übliche spätnachmittagliche Tross hat sich auf den Weg durch die allgemeine Rush-Hour gemacht. Auf dem Doppelsitz auf der anderen Seite des Gangs schiebt sich ein kleiner Mann im Trainingsanzug auf seinem dürren Hintern nach vorn und hinten. Mit nicht ganz cleverem Blick scheint er nach des Lebens alltäglichem Bösen zu suchen. Von Zeit zu Zeit ruft er erschrocken „Haah!“ und „Mann, lass' das!“, steht dann auf, wankt zur Tür und wieder zurück auf seinen Sitz, wo er sich aufs Neue vor und zurück schiebt. „Der Typ hört Stimmen“, denke ich mir und sehe mich hinzufügen: „Na, kein Wunder – bei dem Kopp würd' ich auch Stimmen hören.“ Eigentlich erfüllt der Mann jedes Klischee vom gebeutelten Dorfkloppi – und wenn's mir nicht gerade egal wäre, würde ich mir vielleicht Gedanken darüber machen, auf welchen mentalen Teichen er wohl gerade rudern mag. Aber ich sitze nur da, lass' mir hin und wieder vom Busgewackel den Kopf an die Scheibe hauen und sehe zu, wie der Dicke, der im Gang steht, entrüstet um die eigene Achse fährt, als die Trainingsjacke ihn auf neuerlichem Weg Richtung Tür anrempelt und mit einem „Hah! begrüßt. Der Dicke dröhnt „Pass' doch uff!“ und merkt wohl aber im selben Moment, dass die Aufforderung von nicht ganz so viel Erfolg gekrönt sein wird. Er winkt ab und dreht sich wieder um. Am Eingang tuscheln zwei junge Türkinnen und gucken dann kichernd zu Kloppi 'rüber, der sich schon wieder beseelt auf seinem Sitz vor und zurück schiebt – was, würde er dazu noch lächeln, ein wenig aussieht wie Hitler damals bei Olympia '36. Der sieht auf dem später lieber nicht veröffentlichten Filmmaterial auch aus, als wären die Tassen recht luftig in den Küchenschrank geräumt worden. Da hätte man's eigentlich schon wissen können... Aber Kloppi sieht nicht aus, als würde ihm im Oberstübchen die Weltherrschaft erblühen – eher, als würde ihm die Weltherrschaft anderer zu Leibe rücken. Der Frau vor ihm ist's wohl trotzdem egal. Sie starrt schon die ganze Zeit vor sich hin. Und warum auch nicht – wir sind ja immerhin in Berlin. Ob ich auch mal als Trainingsjacke ende? I brake together.
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Freitag, 14. Juli 2006 (16:47)
Nachdem man die letzten Wochen witterungsbedingt damit beschäftigt war, eigenen und fremden Schweiß in Bus und Bahn an sich hinunter laufen zu lassen, ist es heute mit etwa 26 bis 27 Grad beinahe angenehm kühl.
Angenehm ist auch der Ausblick auf das baldige Semesterende - oder zumindest das der Vorlesungszeit. Dann wird wohl alles wieder so laufen wie jedesmal: Man macht drei metaphorische Kreuze, weil der Stress endlich vorbei ist. Etwa gegen Mitte der "Ferien" stellt sich dann der ultimative Motivationsschub fürs neue Semester ein - und der bleibt dann auch - und zwar bis etwa eine Woche nach Semesterbeginn.
Heute habe ich die Musikseite wenigstens schon einmal funktionell hergerichtet. Mit anderen Worten: Sie ist eine genaue Kopie der Tagebuch-Seite - mit dem Unterschied, dass es noch Links für die MP3s gibt. Mal sehen, vielleicht finde ich ja irgendwann einmal Muße, den ganzen Internetauftritt zu überarbeiten. ... aber ich glaub' das erst, wenn ich's sehe... :)
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Mittwoch, 15. März 2006 (10:33)
Reger Betrieb an der Kreuzung U1/U8 im U-Bahnhof Kottbusser Tor. In der Bäckerei, die es dort unten seit einiger Zeit gibt, stehe ich um mein Frühstück in Form eines hübsch belegten Brötchens an. In der Ecke lehnt eine Frau in einem der Märzkälte unmöglich trotzenden schwarzen Leder-Minirock, die über ihr überaus präsentes Dekolleté stumpf in ihren Kaffeebecher starrt. Die Frau, die vor mir steht, rückt in dem engen Laden ein Stück zur Seite und schiebt die Miniberockte weiter. „Du musst schon ein bisschen Platz machen.“, meint sie und schafft es fast, die Frau aus ihrem derzeitigen Zustand zurück in die Realität zu befördern. „Ich weiß nicht, wie das das hier aushältst. Ich würd’ hier mit ´ner Kalaschnikov ´rein halten.“, sagt sie zur Verkäuferin, die mit den Schultern zuckt und mein Brötchen aus der Auslage fischt. Sie tütet das Ding ein und antwortet „Weißt du, ich bin eigentlich Bürokauffrau. Hast du eine Ahnung, wie viele Bürokauffrauen keinen Job haben? Also steh’ ich hier. Was soll’s. Is' och Arbeit.“ Hinter mir reist gerade ein junge Frau in nicht eben zu weiten Jeans an, die ihren Typen hinter sich her zieht. Sie pustet sich das rosafarbene Haar aus der Stirn, meint: „Ick bin Frisöse, aba och arbeitslos.“ und stellt ihren Freund am Eingang ab. „Na, kein Wunder bei der Frisur“, antwortet die Maschinenpistole. Die Frisöse stemmt daraufhin die Arme in die Seiten und sagt: „Öh! Meine Frisur is vollkomm’n asimetrisch.“ und zur Verkäuferin: „Ick nehm’n Kaffee“ und zum Abgestellten: „Wat wist du?“, dreht sich, ohne die Antwort abzuwarten, wieder um und fügt hinzu: „Und noch’n Kaffee.“ Die Wirtin gießt ein und meint: „Warum machste nich’ hier unten’n Saloon auf? Da drüben, wo der Blumenladen ausgezogen is’?“ Vorm Bäckerladen kriegen sich zwei mit Bierflaschen gewaffnete Männer in die Haare und beenden den Plausch fürs Erste. Und ich muss weiter zur Arbeit.
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Sonnabend, 25. Februar 2006 (12:36)
Der Zeitschriftenladen im Ostbahnhof ist die beste Anlaufstelle, wenn man auf seinen Bus oder Zug warten muss. Während man sich durch aktuelles Wissens- und Nicht-Ganz-So-Wissenswerte arbeitet und seinen Stehplatz gegen die restliche Kundschaft verteidigt, kann man sich von unterhaltsamer Musik beschallen lassen. Und während heute Abend Roland Kaiser mit seinem „Santa Maria“ in den goldigen Abend ritt, schmetterte die Verkäuferin hinterm Tresen „Es is' kein Sand da, Maria! - und deswegen hör'n wa auf zu bauen!“
Am Busbahnhof war Pinki Zwei noch bei der Arbeit und durchforstete das Umland nach Brauchbarem. Eigentlich ist der Name Pinki Zwei ein bisschen überzogen, denn zwar hat sie schon unter Beweis gestellt, dass sie furchtlos auch da hilfsbereit zur Seite steht, wo's manchen Passanten nicht mehr ganz so recht ist, aber an ihrer Dunstglocke wird sie noch arbeiten müssen, wenn sie ihrem Namen und damit ihrer Namensvetterin Pinki gerecht werden will. Wenn Pinki damals, als ich im lauschigen Mecklenburger Städtchen Neustadt-Glewe an der Kasse im Edeka saß, das Abstandsgrenzmaß von etwa drei Metern unterschritt, verflüssigte sich das Schmalz in den Ohren und die Augen begannen zu tränen. Dagegen half nur Durchhaltetraining, wobei sie mich und den Rest ihrer näheren Umgebung bereitwillig unterstützte, indem sie ihren Einkauf, der stets recht flüssiger Natur war, in kunstvoller Ruhe auf dem Förderband drapierte und mir spannende Geschichten über ihre Katzen erzählte – oder meine Allgemeinbildung durch lehrreiche Ratschläge über die Welt im Allgemeinen und die der Männer im Besonderen erweiterte. Nach den drei Jahren meiner Ausbildung brauchte ich nicht einmal mehr meinen Kopf in die andere Richtung drehen, um Luft zu holen.
Pinki Zwei gibt auch gern von ihrer Weisheit ab. Der Frau, die neulich vor ihr in der Schlange zur Kasse im Minimal stand, stand sie mit hilfreichem Rat darüber zur Seite, wie man am besten Männer ins Bett kriegt „... es kommt nicht drauf an, wie man aussieht“, meinte sie mütterlich und ging dann näher auf die Sachlage ein. „Man muss nur Titten haben.“ Mit einem prüfenden Blick stellte sie dann fest: „Bei dir ist da aber wohl nichts mehr zu machen. Flach wie'n Brett.“ Das und der Hinweis, dass auch das Gesäß wenig aussagekräftig sei, muss wohl ein Fehler gewesen sein, jedenfall drehte sich die Frau daraufhin empört weg. Das „Man wird doch wohl mal noch was sagen dürfen.“ galt dann der Welt im Allgemeinen. Recht muss sie allerdings gehabt haben, denn ein paar Tage später, als sie sich in der Vorhalle mit einem Bier in der Hand eine kleine Pause gönnte, musste sie sich mit gezieltem Handschlag eines Verehrers erwehren, der sich in mühsamer Kleinarbeit den nötigen Mut angetrunken hatte, den es wohl braucht, um bei ihr vorstellig zu werden.
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Dienstag, 7. Februar 2006 (17:58)
Und - zack! - sind wieder ein paar Tage 'rum, und ehe man's sich versieht, ist schon wieder Februar. In diesem, unserem Jahr des Herrn 2006 brennt die Sonne heiß auf die Erde nieder - allerdings woanders, denn hier in Berlin ist das überall herum liegende Eis damit beschäftigt, einen hübschen Wasserfilm zu bilden, damit man beim Hinfallen auch nass wird - Mutter Natur macht eben ungern halbe Sachen.
Ansonsten gibt's wenig Neues - abgesehen vielleicht davon, dass wieder mal bösartige Klausuren auf uns zu kommen. Aber: Was soll's. Auch die werden wir schätzungsweise überstehen.
Schöne Grüße und so weiter. :)
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Donnerstag, 27. Mai 2004 (16:04)
Und noch eins: "The last continent" heißt es (was man in Deutschland mit "Heiße Hüpfer" übersetzt - weswegen auch immer...) und stammt aus der Feder Terry Pratchetts ... schon wieder. Tatsächlich hatte ich neulich in einem dieser tollen Bahnhofs-Bücherläden das Gefühl, ich könnte ja mal wieder etwas Anderes lesen. Andererseits: Wer schreibt heutzutage denn noch anständige Bücher? Nun, die Antwort darauf findet man schätzungsweise erst dann, wenn man eines der anständigen Bücher gelesen hat. In dem Fall muss man nur auf das Cover schauen und findet mit etwas Glück recht bald einen entsprechenden Schriftzug. Das Problem ist nur: Wer soll die ganze Zeit haben, sich mit metaphysischem Spaten durch ganze Berge von Büchern zu graben, um eines dieser scheuen Exemplare zu erwischen? Früher gab's ja mal das Literarische Quartett, wo man immerhin lernen konnte, wie man Bücher zerreißt - und natürlich auch, wie man sich ordentlicher literarischer Sprache bedient, sich ordentlich hinsetzt und auf welche (zweifellos ebenfalls ordentliche)Art man die Brille über der Nase justiert. Und bis zur 'Rezension' von Judith Hermanns "Sommerhaus - später" - das einzige Buch, das ich vor der entsprechenden Runde des Schwerdenker-Trios gelesen habe, hatte ich sogar etwas von den Inhalten der Sendung gehalten. Na ja, danach war's zumindest noch lustig anzuschauen - wegen des eigenwillig liebevollen Verhältnisses zwischen Herrn Reich-Ranicki und Frau Löffler. Aber dann wurd's irgendwie doch recht bald recht ... langweilig.
Und den Buchhändlern kann man auch nicht über den Weg trauen. Ich stelle mir immer vor, wie sie offiziell mit dem Finger an den Lippen über Kafka sinnieren, heimlich aber am liebsten Frau Pilcher lesen - und wahrscheinlich raten sie einem unbescholtenen Menschen, dem der Sinn nach etwas humorvoll Kurzweiligem steht, zu Gaby Hauptmann... :-)
Na, egal - noch habe ich ja nicht alle 'Pratchetts' gelesen. Und irgendwann muss sie ja mal wieder auftauchen, die Zeit, in der man Zeit hat, sich die Zeit zu nehmen oder so...
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Montag, 19. Januar 2004 (14:21)
"Frau Holle schüttelt kräftig die Betten", meint die Radio1-Frau, und ich erinnere mich daran, wie ich mich, mit den Armen rudernd, heute Morgen gegen halb acht durch die Berliner Tundra manövriert habe. Muss wohl Winter sein...
Sind eigentlich bald Ferien? Hm? :-)
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Montag, 03. November 2003 (15:27)
Eine letzte Seele versteckt sich in der Ecke meiner Zigarettenschachtel. 'Quit smoking', erinnre ich mich und fische das arme Ding schon mal 'raus. Ich verlasse den Campus nicht, ohne eine anständige Zigarette geraucht zu haben, sage ich mir und kratze mich am Raucherbein.
Draußen wird's schon wieder kalt - na, eigentlich ist es ja im Augenblick wärmer als in den letzten Tagen. Als ich heute morgen gegen sieben - okay: kurz nach acht - den grauen, aber immerhin fast Friedrichshainer Himmel erblickte, fühlte sich die Welt gar nicht so frostig an.
Mit anderen Worten: Ich habe rein gar nichts zu erzählen.
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Mittwoch, 29. Oktober 2003 (15:12)
Hurra - oder so. Jedenfalls hat uns die Vorlesungszeit wieder. Die Tage werden wieder kürzer - okay, das tun sie schon seit Mitte des Jahres, aber es kommt auf den Blickwinkel an... - und die Uhren haben sie nun auch zurückgestellt. Allerdings haben nicht alle Uhren die Umstelltung verkraftet. Das Exemplar in unserer Informatik-Cafeteria beispielsweise ist seit letztem Wochenende verwirrt. Zwar erinnert sie sich hin und wieder daran, ihre beiden Zeiger zu bewegen, aber im Moment tut sie das so sporadisch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie richtig geht, höher wäre, wenn sie stehen würde.
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Mittwoch, 09. Juli 2003 (13:43)
Okay. Auf einiges Bitten hin, ich möge doch mein Homepage-Tagebuch wieder einführen, und trotz allem Flehen von anderer Seite, ich möge es doch lassen, werde ich auf dieser Seite - zumindest laut Plan - mehr oder weniger sporadisch etwas der Wichtig- und Nichtigkeiten niederschreiben, die mich so bewegen.
Äh... mehr fällt mir im Augenblick nicht ein. :-)
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